Im Rahmen der Haushaltsverhandlungen zum Haushalt für das Jahr 2022 konnten wir die Mittel für Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerber*innen auf 21.000 Euro erhöhen.

Die Diakonie unterhält aktuell 2,25 Stellen für die Unterstützung, Beratung und Integration von nach Würzburg migrierten Menschen. Diese werden von weniger als 2/3 vom Freistaat finanziell unterstützt. Die Restkosten trägt aktuell die Diakonie und leistet damit einen nicht zu
unterschätzenden Beitrag für die Stadt und die Menschen in ihr.
Wegen sinkender Steuereinnahmen der Kirchen durch vermehrte Kirchenaustritte können die Stellen allerdings mittelfristig von der Diakonie ohne Unterstützung nicht mehr getragen werde. Dies würde dazu führen, dass die Gesamtaufgabe der Unterstützung der zugezogenen Menschen, v.a. beim Antragstellen, Finden von Wohn- und Spracherwerbsm glichkeiten, der Stadt zufallen würde. Deshalb ist sowohl aus synergetischen Gründen sinnvoll als auch im finanziellen Interesse der Stadt, eine teilweise Förderung der Diakonie zur Aufrechterhaltung der
Stellen zu veranlassen.